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Schwetzingen setzt auf mehr Fahrradverkehr

Copyright und Urheber siehe Schwetzingen

Von einem neuen Rad-Ratgeber bis hin zu einem Radschnellweg nach Heidelberg: Die Stadt Schwetzingen bietet viele Hilfen für Radfahrer an.

Wer in Schwetzingen (Baden-Württemberg) gerne mit dem Rad unterwegs ist, bekommt jetzt mehr Unterstützung. Die Stadt hat einen sogenannten „RadGeber“ herausgebracht. Das ist ein kleines Nachschlagewerk, in dem praktische Tipps stehen. Man findet darin Infos zur Routenplanung, zur Mitnahme von Fahrrädern in Bus und Bahn oder zur Suche nach Fachgeschäften vor Ort. Wer das Heft möchte, kann es sich am Empfang des Rathauses oder in der Tourist-Info abholen oder es einfach als PDF herunterladen.

Auch für die längeren Strecken gibt es Pläne. Gemeinsam mit Heidelberg, Eppelheim, Plankstadt und dem Regierungspräsidium Karlsruhe plant die Stadt den Radschnellweg RS 16. Die Strecke soll in der Heidelberger Bahnstadt starten und in Schwetzingen auf der Ostseite der Bahntrasse enden. Die Vorplanung dafür läuft bereits seit dem dritten Quartal 2022. Die Bürger können sich über die Website des Regierungspräsidiums über den Fortschritt informieren.

Für die kurzen Wege in der Stadt gibt es das Vermietssystem VRNnextbike. Insgesamt stehen 14 Stationen im Stadtgebiet bereit. Man findet sie unter anderem am Bahnhof, beim Jugendzentrum GO In, am Schlossplatz, beim Decathlon, am GRN-Klinikum oder an den Schwetzinger Höfen. Die Räder können an jeder dieser Stationen ausgeliehen und wieder zurückgegeben werden.

Die Stadt versucht auch, die Menschen zum Umsteigen zu bewegen. Seit 2019 nimmt Schwetzingen am „Stadtradeln“ teil. Dabei sollen die Bürger in drei Aktionswochen das Auto stehen lassen. Im Jahr 2024 war das besonders erfolgreich: Die Teilnehmer sind insgesamt über 123.913 Kilometer geradelt.

Auch die Stadtverwaltung selbst möchte ein Vorbild sein. Sie hat vom ADFC das silberne Siegel als „Zertifizierter Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ bekommen. Etwa ein Drittel der Mitarbeiter fährt mit dem Rad zur Arbeit. Für Pannen gibt es einen Reparaturkoffer in der Tourist-Info, den auch normale Bürger benutzen dürfen.

Quelle: Schwetzingen – zur Originalmeldung

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