Sachsen erinnert an 65. Jahrestag des Mauerbaus
Am Donnerstag, dem 13. August 2026, jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 65. Mal. Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch erinnert an diesen Tag und an die Menschen, deren Leben durch die Teilung Deutschlands zerstört wurde.
Die Ministerin betont, dass der Mauerbau im Jahr 1961 Familien auseinandergerissen und Lebenswege beendet habe. Die Mauer sei das Symbol für die staatliche Unterdrückung und die Unfreiheit in der DDR gewesen. Viele Menschen versuchten damals, die Grenze zu überwinden. Dabei wurden zahlreiche Menschen verletzt, inhaftiert oder getötet.
Klepsch, die auch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten leitet, sieht Sachsen in einer besonderen Verantwortung. Sie erinnert an die Menschen, die 1989 bei der Friedlichen Revolution für Freiheit und Demokratie auf die Straßen gingen. Ihr Mut zeige bis heute, dass Freiheit nicht selbstverständlich sei und man sie aktiv verteidigen müsse.
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten arbeitet bereits seit den 1990er Jahren an der Aufarbeitung der Diktatur. Mit verschiedenen Projekten und Gedenkorten will sie die Opfer der SED-Diktatur sowie der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft würdigen und die Geschichte für die politische Bildung lebendig halten.