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Oppenau: Neue Regeln für Grillhütte auf der Kleinebene

Copyright und Urheber siehe Oppenau

Wer auf der Kleinebene in Oppenau grillen möchte, muss nun einen Schlüssel leihen. Die Stadt hat die Regeln verschärft, um Waldbrände zu verhindern.

Die Grillhütte auf der Kleinebene (Oppenau, Baden-Württemberg) ist ein beliebter Ort für Familien- und Vereinsfeste. Sie liegt oberhalb der Stadt, umgeben von Wiesen und Waldwegen. Direkt an der Hütte gibt es einen gemauerten Grill mit Rost sowie vier Tische mit Bänken. Ein Kinderspielplatz ist ebenfalls vor Ort.

Seit 2024 gibt es jedoch eine wichtige Änderung: Die Grillstelle ist jetzt mit einem Schloss gesichert. Grund dafür sind Vorfälle in der Vergangenheit und die Tatsache, dass Grillverbote bei Waldbrandgefahr oft ignoriert wurden. Wer den Grill nutzen will, muss ihn nun vorher reservieren. Das kann eine volljährige Person entweder schriftlich oder per Telefon erledigen. Dafür werden Name, Anschrift und Telefonnummer benötigt.

Für den Schlüssel muss man eine Barkaution von 100 Euro hinterlegen. Das Geld gibt man am Tag vor der Nutzung ab und bekommt es zurück, wenn man den Schlüssel am Tag nach dem Termin wieder abgibt.

Die Stadt vergibt die Termine vorrangig an Einwohner von Oppenau. Leute von außerhalb können kurzfristig anfragen, ob noch etwas frei ist. Wichtig für die Planung: Es gibt an der Hütte weder Strom noch Wasser oder eine Toilette. Die Holzkohle muss man selbst mitbringen.

Es gelten strenge Brandschutzregeln. Nur der gemauerte Grill darf genutzt werden. Eigene Grills oder Lagerfeuer im Wald sind verboten. Zudem darf nicht mit Holz gegrillt werden. Um Brände sofort löschen zu können, muss jeder Nutzer einen Eimer mit Wasser dabei haben. Wasser kann an der Wassertretstelle geholt werden, dort ist das Geschirrspülen aber verboten.

Die Kosten hängen von der Zeit ab. Von Montag bis Freitag ist die Nutzung zwischen 8 und 17 Uhr kostenlos. Danach sowie an Wochenenden und Feiertagen kostet es Geld: Bis zu vier Stunden kosten 10 Euro, bis zu acht Stunden 20 Euro und eine Ganztagesnutzung 30 Euro. Schulen und Kindergärten zahlen nichts, wenn es eine interne Veranstaltung ist.

Wer storniert, muss dies bis 48 Stunden vor dem Termin tun, sonst wird die Gebühr fällig. Wenn die Stadt die Nutzung kurzfristig untersagt, zum Beispiel wegen hoher Waldbrandgefahr, wird das Geld zurückerstattet.

Die Nutzer müssen den Platz sauber hinterlassen. Abfälle gehören in die Mülleimer oder werden wieder mitgenommen. Aschereste dürfen auf keinen Fall in die Mülleimer geworfen werden, sondern müssen mit nach Hause genommen werden. Zelten oder das Betreten von landwirtschaftlichen Flächen ist auf dem gesamten Gelände verboten.

Die Anfahrt erfolgt aus Oberkirch über die B28, dann über die Ziegelhüttenstraße, Jahnstraße, Friedenstraße und den Burgerwald bis zur Beschilderung Kleinebene. Wer aus Oppenau kommt, folgt der B28 Richtung Oberkirch und biegt kurz vor dem Ortsausgang rechts in die Ziegelhüttenstraße ein.

Quelle: Oppenau – zur Originalmeldung

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