Neustart für das Gasthaus Kollmar in Auhausen
In Auhausen (Oettingen in Bayern, Landkreis Donau-Ries) kehrt wieder Leben in das Gasthaus Kollmar zurück. Das historische Haus war lange Zeit stillgelegt. Nun haben Klaus Röttinger, Markus Steinhöfer und Martin Stark übernommen und wollen das Anwesen retten.
Zum Auftakt luden die drei neuen Betreiber zu einer Eröffnungsveranstaltung ein. Das Motto lautete: „Nicht perfekt, aber hoch motiviert“. Viele Gäste aus der Gegend und sogar aus anderen Landkreisen kamen vorbei. Der Hof war voll, die Menschen unterhielten sich und genossen die Stimmung. Die Resonanz war groß, was zeigt, dass das Gasthaus den Leuten in der Region immer noch wichtig ist.
Für Klaus Röttinger ist die Verbindung zum Haus besonders eng. Nachdem der frühere Besitzer Fritz Kollmar gestorben war, bewirtschaftete er und ein Kollege die Flächen etwa zehn Jahre lang als Biolandwirte. Als auch Lina Kollmar verstarb, kaufte er das Anwesen schließlich. Das Gebäude war früher eine Klosterherberge und über viele Jahrzehnte ein zentraler Treffpunkt für die Bewohner von Auhausen und Umgebung. Diese Tradition soll nun zurückkehren.
Die drei Wirte sind miteinander verwandt: Markus Steinhöfer ist der Schwager von Klaus Röttinger, Martin Stark ist sein Cousin. Markus Steinhöfer scherzte bei seiner Rede, sie seien nun „die drei vom Wirtshaus“ und nannten ihre Verwandtschaft die „Ursuppe“.
Noch gibt es viel zu tun. Martin Stark kümmert sich vor allem um die Technik und das Handwerk. Zusammen mit freiwilligen Helfern will er die Gebäude und die Anlage in den nächsten Monaten Schritt für Schritt renovieren. Deshalb gibt es erst einmal keinen normalen Gastronomiebetrieb. Die Betreiber setzen stattdessen auf einzelne Veranstaltungen, um das Haus langsam wieder herzurichten und einen Ort für die Bevölkerung zu schaffen.