München verliert immer mehr Apotheken
In München (Bayern) gibt es immer weniger Apotheken. So geht aus einer aktuellen Antwort der Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek hervor, dass die Zahl der Apotheken in der Stadt sinkt. Zwischen 2022 und Ende 2024 war dieser Trend in 17 von 25 Stadtbezirken deutlich zu spüren.
In acht Stadtbezirken blieb die Zahl der Apotheken in diesem Zeitraum zwar gleich, aber ein Zuwachs war nirgends zu verzeichnen. Die CSU-Stadträtinnen Alexandra Gaßmann, Ulrike Grimm und Dr. Evelyne Menges hatten die Stadtverwaltung deshalb nach den aktuellen Zahlen gefragt.
Die Stadt kann jedoch nicht vorhersagen, ob und wie stark die Zahlen weiter sinken werden. Es gibt keine genauen Daten darüber, wie alt die Apothekenbesitzer sind oder ob es genug Nachfolger gibt, die die Geschäfte übernehmen. Eine verlässliche Prognose für die einzelnen Stadtteile ist daher nicht möglich.
Ein großes Problem sind laut Stadtverwaltung die Versandapotheken. Immer mehr Menschen bestellen ihre Medikamente online. Die Stadt befürchtet, dass den Apotheken vor Ort dadurch die Geschäftsgrundlage wegbricht und noch mehr Läden schließen müssen.
Ob die Versorgung mit Medikamenten in den Stadtteilen dadurch gefährdet wird, bleibt abzuwarten. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: München – zur Originalmeldung