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München: Sanierung an Realschule nach Brandstiftung beendet

Nach jahrelangem Ärger über gesperrte Fachräume an der Carl-Spitzweg-Realschule gibt es nun Entwarnung. Die Räume sind endlich wieder nutzbar.

An der städtischen Carl-Spitzweg-Realschule in der Pfarrer-Grimm-Straße in München (Bayern) war der Unterricht lange Zeit eingeschränkt. In den Sommerferien 2023 passierte es: Jemand zündete ein Feuer. Durch die starke Hitze im Chemie-Vorbereitungsraum schmolz eine Wasserleitung der Augendusche. Das Wasser lief in die Räume und richtete einen massiven Schaden an.

Insgesamt waren zwölf Räume betroffen. Im Erdgeschoss waren es sechs Zimmer, darunter die Fachräume und Vorbereitungsräume für Biologie, Physik und Chemie. Auch im Untergeschoss gab es Probleme: Dort waren zwei Werkräume, drei Klassenzimmer und der Serverraum vom Wasser betroffen. Die Schüler konnten ihre praktischen Versuche in diesen Fächern deshalb über lange Zeit nicht durchführen.

Die Reparaturen zogen sich extrem in die Länge. Erst im Oktober 2023 gaben die Polizei und die Versicherung die Räume frei. Dann kamen weitere Probleme hinzu: Während der Bauphase zerstörten Vandalen mutwillig die Lüftungsanlagen. Zudem lieferten einige Firmen mangelhafte Arbeit ab oder hielten ihre Termine nicht ein.

Kurz vor dem Ziel gab es dann einen weiteren Rückschlag. Im September 2025 trat im Untergeschoss erneut Wasser aus, weil ein Verbinder an einer neuen Leitung eines Waschbeckens undicht war. Die Wände und der Boden mussten erneut abgerissen und neu gebaut werden.

Jetzt ist das Chaos jedoch vorbei. Die Fachräume im Erdgeschoss wurden bereits am 24. Februar 2026 übergeben. Seit dem 13. April 2026 können auch die Räume im Untergeschoss wieder genutzt werden. Damit ist die Sanierung abgeschlossen.

Parallel dazu wurde auch das Führungsproblem der Schule gelöst. Nachdem die alte Schulleitung im Sommer 2025 in Rente gegangen war, blieb die Stelle eine Weile unbesetzt. Seit dem 13. April 2026 ist nun eine neue Schulleitung im Amt. Auch im Sekretariat gibt es Verstärkung: Eine neue Kraft soll dort ab dem 1. Juni 2026 den Dienst antreten.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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