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München plant Sicherheitsmaßnahmen für Silvester 2026

Die Stadt München hat auf einen Antrag von Stadtratsmitgliedern reagiert, wie die Feiern zum Jahreswechsel sicherer und sauberer werden können.

Drei Stadtratsmitglieder der AfD, Daniel Stanke, Markus Walbrunn und Iris Wassill, hatten die Stadt München dazu aufgefordert, für den Jahreswechsel 2026/2027 besondere Maßnahmen zu ergreifen. Vor allem in dicht bebauten Gebieten und bekannten Problemvierteln sollten Informationskampagnen mit Hinweistafeln starten. Diese sollten die Menschen zu mehr Rücksichtnahme aufrufen und dazu bewegen, den Müll nach den Feiern mitzunehmen.

Zudem forderten die Politiker mehr Präsenz von Ordnungskräften, insbesondere dem Kommunalen Außendienst (KAD), um Streit und Eskalationen rechtzeitig zu verhindern.

Die Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller nahm nun schriftlich dazu Stellung. Bei den Hinweistafeln sieht sie kaum eine Wirkung. Die Erfahrung zeige, dass Appelle an Silvester oft ignoriert werden, weil die Dynamik der Feiern hoch und viele Menschen betrunken seien. Zudem sei es schwierig, Müll wie Glasscherben oder Feuerwerksreste sofort zu beseitigen. Für eine solche Kampagne im gesamten Stadtgebiet bräuchte man mehr als tausend Schilder. Dafür fehle es derzeit an dem nötigen Budget und dem Personal.

Beim Thema Sicherheit setzt die Stadt auf den Kommunalen Außendienst (KAD). Dieser ist rund um den Münchner Hauptbahnhof (Landeshauptstadt Bayern) im Einsatz. Das Gebiet reicht vom Alten Botanischen Garten bis zur Herzog-Wilhelm-Straße, im Westen bis zur Paul-Heyse-Straße und im Süden bis zur Nußbaumstraße. Die Leute vom KAD sind dort auch an Silvester im Schichtbetrieb unterwegs. Sie achten auf die Einhaltung der Gesetze und schreiben bei Verstößen Bußgelder auf.

Besonders wichtig ist dabei die Überwachung der Verbote: In der Fußgängerzone der Altstadt sowie innerhalb des Mittleren Rings ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verboten. Im letzten Jahr hatte der KAD zudem gemeinsam mit der Polizei die Sicherheit auf dem Marienplatz unterstützt. Damals blieb die Lage in den überwachten Bereichen ruhig.

Auch zum kommenden Jahreswechsel wird der KAD in seinem Einsatzgebiet wieder für Ordnung sorgen und Störungen unterbinden.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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