Magdeburg: Streit und Handgemenge im Hauptbahnhof
Am Sonntagnachmittag kam es gegen 14:05 Uhr in der Haupthalle des Hauptbahnhofs in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) zu einem heftigen Streit. Eine 22-jährige Frau hielt sich in einem Geschäft auf, obwohl sie dort eigentlich ein Hausverbot hatte. Die Frau war den Mitarbeitern bereits bekannt, da sie in der Vergangenheit schon öfter negativ aufgefallen war.
Ein 38-jähriger Sicherheitsmann bemerkte die Frau in dem Laden. Er sprach sie an und forderte sie auf, den Laden sofort zu verlassen. Die junge Frau reagierte jedoch aggressiv. Sie beschimpfte den Mann und griff ihn schließlich an den Hals. Dabei entwickelte sich ein Handgemenge.
Bei dem Gerangel wurde die Uhr des Sicherheitsmannes beschädigt. Die Beamten der Bundespolizei kamen schnell zum Einsatzort und fanden alle Beteiligten noch vor dem Geschäft an. Die Polizisten befragten die Frau, den Geschädigten und einen Zeugen, der den Vorfall beobachtet hatte.
Die Bundespolizei hat nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die junge Frau muss sich wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten. Ob und inwieweit sie sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg – zur Originalmeldung