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Magdeburg: Bundespolizei vollstreckt zwei Haftbefehle am Bahnhof

Ein Mann und eine Frau wurden am Wochenende am Hauptbahnhof in Magdeburg festgenommen. Beide hatten Geldstrafen nicht bezahlt.

Am vergangenen Wochenende war die Bundespolizei am Hauptbahnhof in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) gleich zweimal im Einsatz, um Gesuchte festzunehmen.

Alles begann am Samstag, den 8. August 2026. Gegen 15:45 Uhr kontrollierten die Beamten einen 54-jährigen Deutschen. Als sie seine Daten im Computer prüften, kam schnell heraus, dass die Staatsanwaltschaft Berlin seit Juni nach ihm suchte. Der Mann war bereits im August 2024 vom Amtsgericht Tiergarten verurteilt worden. Er war ohne Führerschein gefahren und sollte dafür eine Geldstrafe von 2000 Euro zahlen. Da er das Geld nicht bezahlte und auch nicht freiwillig ins Gefängnis ging, wurde er nun am Bahnhof festgenommen.

Nur einen Tag später, am Sonntag um 10:55 Uhr, gab es einen ähnlichen Fall. Die Polizisten kontrollierten eine 41-jährige Deutsche. Auch bei ihr gab es einen Haftbefehl, diesmal von der Staatsanwaltschaft Magdeburg. Die Frau war im Juni 2025 wegen Bedrohung in zwei Fällen verurteilt worden. Sie hätte eine Geldstrafe von 800 Euro zahlen müssen. Da sie das Geld nicht aufbrachte und sich nicht der Strafe stellte, wurde sie ebenfalls festgenommen.

Beide Menschen wurden zuerst auf die Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Da sie die offenen Geldbeträge vor Ort nicht bezahlen konnten, mussten sie ins Gefängnis. Beide wurden für jeweils 20 Tage in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Bundespolizei hat die zuständigen Behörden über die Festnahmen informiert.

Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg – zur Originalmeldung

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