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Magdeburg: Fahrgast verletzt Zugbegleiter mit Rucksack

Ein Mann ohne Ticket griff im Hauptbahnhof von Magdeburg zu seinem Rucksack. Damit verletzte er einen Zugbegleiter.

Am Sonntagvormittag gegen 10:49 Uhr stieg ein 32-jähriger Mann aus Guinea-Bissau in den Regionalexpress von Magdeburg Buckau in Richtung Hauptbahnhof (Sachsen-Anhalt). Als der Zugbegleiter die Fahrkarten kontrollierte, konnte der Mann kein Ticket vorzeigen.

Der Zugbegleiter wollte den Mann deshalb zur Dienststelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof bringen. Im Personentunnel bemerkte der Fahrgast, dass dort bereits eine Streife der Bundespolizei und Sicherheitsleute der Bahn warteten. In diesem Moment rastete der Mann aus. Er schleuderte seinen Rucksack mit voller Wucht gegen den Zugbegleiter. Dabei verletzte er den Mitarbeiter am Arm.

Die Beamten und Sicherheitsleute griffen sofort ein. Um den Mann sicher zur Dienststelle zu bringen und seine Identität festzustellen, mussten sie ihn fesseln und festnehmen.

Jetzt muss der 32-Jährige mit mehreren Strafanzeigen rechnen. Er wird wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und wegen des Erschleichens von Leistungen angezeigt. Zusätzlich haben ihm die Sicherheitsleute der Bahn ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Magdeburg ausgesprochen. Er darf die Anlage für zwei Jahre nicht mehr betreten.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Magdeburg – zur Originalmeldung

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