Landkreis Kelheim: Landrat bespricht Hopfenkrise mit Verband
Landrat Christian Nerb hat kürzlich Vertreter des Hopfenpflanzerverbandes Hallertau e.V. im Landratsamt Kelheim (Niederbayern) empfangen. Mit dabei waren der 1. Vorsitzende Karl Pichlmeyer, der 2. Vorsitzende Lukas Raith sowie Geschäftsführer Dr. Erich Lehmaier und sein Stellvertreter Johannes Wimmer. Im Gespräch ging es vor allem darum, wie es aktuell um das „grüne Gold“ steht.
Die Lage auf dem Weltmarkt ist derzeit schwierig. Da die wirtschaftliche Situation allgemein schlecht ist, trinken die Menschen weltweit weniger Bier. Das führt dazu, dass auch die Nachfrage nach Hopfen zurückgeht, was sich direkt auf die Bauern in der Region auswirkt.
Neben der Marktlage gab es konkrete Fragen zu Regeln beim Naturschutz und zum Wasserrecht. In diesen Punkten ist das Landratsamt ein wichtiger Ansprechpartner für die Pflanzer. Die Verbandsvertreter hatten gezielte Fragen der Hallertauer Hopfenbauern mitgebracht, die im Termin geklärt werden konnten.
Trotz der aktuellen Probleme blickt der Verband zuversichtlich in die Zukunft. Man ist überzeugt, dass die Betriebe gestärkt aus der Krise hervorgehen werden. Ein wichtiger Faktor soll dabei die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt und den Landwirten sein.
Der Hopfenanbau ist für den Landkreis Kelheim extrem wichtig, da er Teil der Hallertau ist. Von hier aus wird Hopfen in über 100 Länder exportiert, wobei mehr als 30 verschiedene Sorten produziert werden. Zudem stehen in der Hallertau die größten und modernsten Betriebe für die Verarbeitung des Hopfens.