Hessen: Über 5.000 Rettungsteddys für verängstigte Kinder
Mehr als 5.000 Rettungsteddys gehen in Hessen offiziell in den Dienst. Die Übergabe fand am 19. August in Frankfurt am Main (Hessen) statt. Die Teddys werden nun in Rettungswagen und anderen Einsatzfahrzeugen mitgeführt.
Die Idee dahinter ist einfach: Wenn Kinder einen Unfall haben oder plötzlich krank werden, haben sie oft große Angst. Besonders Menschen in Uniform können einschüchternd wirken. Der Teddy soll den Kindern Trost spenden und ihnen helfen, schneller Vertrauen zu den Helfern aufzubauen. Das macht die Arbeit für die Einsatzkräfte leichter, da Einsätze mit Kindern zu den schwierigsten Aufgaben gehören.
Nutzen werden die Teddys die Feuerwehr, die Rettungsdienste, die Polizei und die Notfallseelsorge in der gesamten Rhein-Main-Region. In Frankfurt am Main wird zusätzlich auch das Jugend- und Sozialamt die Kuscheltiere einsetzen.
Möglich gemacht wird die Aktion durch das Aktionskomitee KIND IM KRANKENHAUS (AKIK) und die Stiftung Giersch. Der Verein AKIK setzt sich bereits seit 1968 ehrenamtlich für Kinder in Krankenhäusern ein und finanziert sich nur durch Spenden und Mitgliedsbeiträge.
Bei der Veranstaltung wurden außerdem Kinder ausgezeichnet, die an einem Malwettbewerb zum 80-jährigen Bestehen Hessens teilgenommen hatten. Unter dem Motto „80 Jahre Hessen, 80 Helden“ malten die Kinder vor allem Menschen, die im Notfall helfen, wie Sanitäter oder Polizisten.
Weitere Details zur Verteilung der Teddys auf die einzelnen Wachen liegen bislang nicht vor.