Grevenbroich: Kinder begeistern beim Ferienzirkus
In den Sommerferien 2026 hieß es in Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) wieder „Manege frei“. Drei Wochen lang konnten Kinder in die Welt der Artisten eintauchen. Sie lernten Jonglage, Akrobatik und Clownerie. Profis vom Circus Soluna sowie Teams der Jugendkunstschule, der Rappelkiste und des Jugendamtes halfen den Kindern dabei, ihre Talente zu entdecken.
Los ging es in der vierten Ferienwoche vom 10. bis 14. August. Die Jugendkunstschule (JUKS) leitete den Auftakt. Innerhalb weniger Tage bildeten die Teilnehmer eine richtige Gemeinschaft. In verschiedenen Workshops wurde geübt, bis am Ende der Woche die erste Abschlussvorstellung anstand. Werner Alderath, der Leiter der JUKS, war beeindruckt, wie schnell die Kinder über sich hinauswuchsen.
In der fünften Woche, vom 17. bis 21. August, übernahm die Rappelkiste unter der Leitung von Melanie Abels. Auch hier trainierten die Nachwuchsartistinnen und -artisten fleißig. Jedes Kind fand eine passende Rolle in der Manege, egal ob als Clown oder Akrobat. Am Ende der Woche präsentierten sie stolz ihre Fortschritte.
Die letzte Woche vom 24. bis 28. August brachte eine Neuerung. Das Jugendamt Grevenbroich unter der Leitung von Johanna Giesa organisierte die Woche erstmals in Gustorf. Als Ort diente die Dreifachturnhalle. Die neue Halle bot mehr Platz, sodass die finale Show vor fast 400 Zuschauern stattfand.
Das Angebot war für die Familien praktisch: Die Kinder wurden täglich von 9 bis 16 Uhr betreut, und das Mittagessen war inklusive. Jugenddezernent Florian Herpel erklärte, dass die Stadt solche Projekte finanziell fördere. So könnten auch Kinder, die in den Ferien zu Hause bleiben, wertvolle Erfahrungen sammeln.
Da der Ferienzirkus 2026 ein großer Erfolg war, wird bereits an einer Wiederholung für das nächste Jahr gearbeitet. Informationen zu neuen Terminen werden auf den Social-Media-Kanälen des Jugendamtes veröffentlicht.