Jüchen: Brand in Wohnhaus und Festnahme
Am Donnerstagabend, den 3. September, ging in Jüchen (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) der Alarm los. Gegen 20 Uhr brach im Obergeschoss eines Wohnhauses in der Königstraße ein Feuer aus. Die Feuerwehr rückte sofort aus, um die Flammen zu löschen.
Doch ein 32-jähriger Bewohner des Hauses machte den Einsatz schwierig. Er weigerte sich, das Grundstück zu verlassen, und stand den Rettern im Weg. Schließlich versuchte der Mann sogar, die Beamten anzugreifen. Die Polizei musste ihn deshalb zu Boden bringen und festnehmen. Er wurde auf eine Wache gebracht und später wieder entlassen.
Die Feuerwehr konnte das Feuer schließlich löschen, doch die Arbeit dauerte bis tief in die Nacht. Im Haus entstand ein massiver Sachschaden.
Jetzt suchen die Experten vom Kriminalkommissariat 11 nach der Ursache. Nach aktuellem Stand vermuten die Ermittler, dass das Feuer entweder aus Unachtsamkeit oder absichtlich gelegt wurde.
Die Polizei bittet nun um Hilfe. Wer etwas beobachtet hat oder Hinweise zu den Hintergründen geben kann, soll sich unter der Telefonnummer 02131 3000 oder per E-Mail an die Poststelle des Rhein-Kreises Neuss melden.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss – zur Originalmeldung