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Grevenbroich will Wärmeversorgung in Frimmersdorf und Neurath retten

Die Wärmeversorgung in zwei Stadtteilen soll auch nach 2030 weiterlaufen. Damit das klappt, müssen nun die Kunden zustimmen.

In den Stadtteilen Frimmersdorf und Neurath (Grevenbroich, Rhein-Kreis Neuss) steht die Wärmeversorgung auf der Kippe. Eigentlich sollte das Netz von RWE betrieben werden, doch nach 2030 ist ungewiss, wie es weitergeht. Jetzt will die NEW Smart Grevenbroich GmbH einspringen. Das Unternehmen plant, das Wärmenetz von RWE zu übernehmen und den Betrieb langfristig zu sichern.

Damit der Plan aufgeht, braucht die Firma die Hilfe der Menschen vor Ort. Es müssen genug Kunden dabei sein, damit sich der Betrieb finanziell lohnt. Wenn zu viele Leute aussteigen, steigen die Kosten für die Verbleibenden. Bürgermeister Klaus Krützen warnt deshalb, dass der Preis für die Wärme empfindlich reagiert, wenn die Kundenzahl sinkt. Nur wenn die Mehrheit dabei bleibt, gibt es auch in Zukunft einen attraktiven Tarif.

Die Entscheidung, ob das Netz wirklich gekauft wird, fällt bis zum 31. Oktober 2026. Bis dahin sollen die betroffenen Haushalte ihr Interesse anmelden und sagen, ob sie im Netz bleiben wollen.

Wer Fragen hat oder eine Beratung braucht, kann an den Sprechstunden teilnehmen. Diese finden immer donnerstags statt. Alle Details zu den Terminen und zur Anmeldung findet man auf der Internetseite der NEW Smart Grevenbroich unter https://www.new.de/revierwaerme-grevenbroich.

Die Stadt Grevenbroich ist über ihre Tochtergesellschaft SEG indirekt an der NEW Smart Grevenbroich GmbH beteiligt und unterstützt das Vorhaben, um eine sichere Wärmeversorgung für die Zukunft zu ermöglichen.

Quelle: Grevenbroich – zur Originalmeldung

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