Grevenbroich: Vorsätzliche Störung an Umspannwerk
Am Abend des 1. September 2026 kam es in Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) zu einem Vorfall an einem Umspannwerk. Jemand hat dort absichtlich eine Störung verursacht. Durch diesen Eingriff gingen insgesamt fünf Kraftwerksblöcke des Unternehmens RWE vom Netz.
Besonders betroffen waren die Blöcke F und G des Kraftwerks Neurath. Die Techniker von RWE arbeiten derzeit daran, die Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen, damit sie wieder Strom liefern können.
Bürgermeister Klaus Krützen reagierte prompt auf die Nachricht. Er erklärte, dass solche Angriffe auf die Energieversorgung nicht akzeptabel seien und verurteilte die Tat ausdrücklich. Er betonte jedoch, dass man jetzt nicht über mögliche Täter oder deren Motive spekulieren dürfe. Stattdessen müssten die Sicherheitsbehörden den Fall erst einmal genau aufklären.
Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion gab Entwarnung, was die Stromversorgung der Menschen angeht. Die Stabilität des Netzes war durchgehend gesichert. Es kam also zu keinem Zeitpunkt zu Stromausfällen in der Region.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Ob und inwieweit sich die Verantwortlichen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft.