Zukunfts-LKW besucht Gymnasium in Langenfeld
In der vergangenen Woche gab es am Konrad-Adenauer-Gymnasium in Langenfeld (Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen) einen besonderen Besuch. Ein fast 17 Meter langer, weiß-blauer LKW mit der Aufschrift „TouchTomorrowTruck“ parkte auf dem Schulhof. Der Wagen ist als mobiler Lernort gedacht und soll Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern – kurz MINT.
Der LKW ist über zwei Etagen gebaut und bietet insgesamt neun Stationen an. Schüler der Klassen 9 bis Q1 konnten dort unter Anleitung von geschulten Naturwissenschaftlern experimentieren. So lernten die Jugendlichen beim Thema „Hyperloop“, wie Antriebe mit Elektromagneten funktionieren. An einer anderen Station steuerten sie eine Kugel nur mit ihren Gedanken durch einen Parcours. Außerdem konnten sie ausprobieren, wie man aus Holz den Kunststoff PBS herstellt.
Die Aktion wurde von der Studien- und Berufskoordinatorin Romina Brinkemper organisiert. Ziel ist es, den Schülern zu zeigen, welche Job-Chancen es in der Technik-Welt gibt. Entwickelt wurde der Truck von der Dr. Hans Riegel-Stiftung. Unterstützt wurde das Projekt durch die Bundesagentur für Arbeit aus den Regionen NRW, Hessen und Berlin-Brandenburg.
Solche Angebote sind laut der Schule wichtig, weil der Arbeitsmarkt sich schnell verändert und viele Jugendliche Schwierigkeiten haben, den richtigen Berufsweg zu finden. Deshalb plant Romina Brinkemper gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung und weiteren Kolleginnen weitere Aktionen. Die Schüler sollen so einen realistischen Blick darauf bekommen, wie Wirtschaft und Arbeitswelt heute funktionieren.
Weitere Termine für solche Orientierungsangebote liegen bislang nicht vor.
Quelle: Langenfeld – zur Originalmeldung