Langenfeld und Monheim sichern gemeinsame Wasserversorgung
Langenfeld (Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen) und Monheim am Rhein haben einen neuen Deal geschlossen. Mit zwei neuen Verträgen – einem Gesellschafter- und einem Konsortialvertrag – besiegelten die Städte ihre Partnerschaft beim gemeinsamen Verbandswasserwerk. Die Zusammenarbeit ist nun bis Ende 2041 festgeschrieben.
Das Ganze ist ein wichtiger Schritt, denn es gab zuvor ordentlich Zoff. Im Sommer 2024 hatte die Stadt Monheim am Rhein sogar gekündigt und wollte aus dem Verband aussteigen. Grund war ein Streit über Kunstrasenplätze für einen Trainingscampus. Diese sollten direkt in der Nähe der Brunnen entstehen, aus denen das Trinkwasser gefördert wird. Unter dem damaligen Bürgermeister in Monheim kam man sich in dieser Sache nicht einig.
Nach intensiven Gesprächen ist das Eis nun geschmolzen. Monheim hat die Kündigung offiziell zurückgenommen. Die beiden Städte wollen nun wieder gemeinsam an einem Strang ziehen. Dabei geht es vor allem darum, dass die Menschen in beiden Kommunen auch bei extremer Hitze und Trockenperioden weiterhin hochwertiges Trinkwasser aus dem Hahn bekommen. Zudem sollen Investitionen in die Technik und Infrastruktur gesichert werden.
Seit über 100 Jahren versorgt das Werk mehr als 100.000 Menschen in der Region. Um den Erfolg der Einigung sichtbar zu machen, werden in Langenfeld und Monheim zwei Trinkwasserbrunnen aufgestellt. Die neuen Verträge sorgen nun für die nötige Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
Quelle: Langenfeld – zur Originalmeldung