Zittau: Bundespolizei nimmt drei verbotene Messer sicher
Die Bundespolizei kontrollierte am Wochenende Autofahrer, die aus Polen nach Deutschland einreisten. Dabei stießen die Beamten in Zittau (Landkreis Görlitz, Sachsen) gleich dreimal auf verbotene Waffen, die die Fahrer griffbereit im Auto hatten.
Der erste Vorfall passierte am 8. August gegen 7:05 Uhr in der Friedensstraße. Ein 27-jähriger Tscheche saß in seinem VW Golf. Als die Polizisten das Auto durchsuchten, fanden sie ein Butterflymesser in der Türablage.
Nur wenige Stunden später, um 10:50 Uhr, gab es am selben Grenzübergang einen weiteren Fund. Ein 33-jähriger Ukrainer hatte ein legales Klappmesser dabei. Doch darunter, in der Mittelkonsole, versteckte er ein verbotenes Einhandmesser.
Am nächsten Tag, dem 9. August, kontrollierte die Polizei gegen 9:25 Uhr ein Auto an der Grenzkontrollstelle auf der B 178n. In dem Wagen eines 51-jährigen Niederländers entdeckten die Beamten ein Messer mit einer feststehenden Klinge, die 14 Zentimeter lang war.
Alle drei Messer wurden von der Polizei eingezogen. Gegen die Männer wurde Anzeige geschrieben, weil sie gegen das Waffengesetz verstoßen haben. Ob die Männer die Messer für bestimmte Zwecke dabei hatten, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Ebersbach – zur Originalmeldung