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Zell räumt Gräberfeld am Friedhof

Die Stadt Zell räumt ein Gräberfeld hinter dem Runden Turm, weil viele Angehörige ihre Gräber nicht frei gemacht haben.

In Zell (Ortenaukreis, Baden-Württemberg) gibt es Veränderungen auf dem Friedhof. Da heute immer mehr Menschen als Urnen bestattet werden, brauchen die Friedhöfe weniger Platz für Erdbestattungen. Deshalb will die Stadt das oberste Gräberfeld hinter dem Runden Turm komplett aufheben und in eine Rasenfläche verwandeln.

Die Ruhefristen für die dort Bestatteten sind bereits abgelaufen. Die Stadt hatte die Verantwortlichen mehrfach aufgefordert, die Gräber zu räumen. Das bedeutet, dass nicht nur die Pflanzen weg müssen, sondern auch die Grabsteine sowie die Fundamente und Einfassungen. Da viele Gräber immer noch belegt sind, übernimmt nun die Stadt die Räumung. Die Kosten für diese Arbeiten wird die Stadt von den Grabnutzern zurückfordern.

Neben den Arbeiten am Friedhof kümmert sich die Stadt auch um die Sicherheit der Bäume. Im Bereich des Barl und am Waldfriedhof wurden in den letzten Tagen abgestorbene oder durch Pilze geschädigte Bäume gefällt. Die Stadt betont, dass dies normale Pflegearbeiten sind und die Grünanlagen nicht verschwinden sollen. Das Forstamt prüft die über 1.000 Bäume im Stadtgebiet jährlich und pflanzt bei Bedarf neue nach.

Zudem gibt es Neuigkeiten aus dem Ortsteil Kaimt. Die linke Treppenanlage dort ist in einem schlechten Zustand und muss saniert werden. Das Geld dafür ist im Haushalt eingeplant, aber die Stadt wartet noch auf die Genehmigung der Kommunalaufsicht. Sobald das Okay da ist, werden die Arbeiten ausgeschrieben. Weil das Geld begrenzt ist, verschiebt die Stadt die Stabilisierung des Hangs rechts der Kirche und die Erweiterung der Urnenwand auf das nächste Jahr.

Quelle: Zell – zur Originalmeldung

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