Rheinau geht gegen illegale Müllkippen vor
In Rheinau (Baden-Württemberg) gibt es immer wieder Probleme mit Müll an öffentlichen Plätzen. Die Stadt weist nun deutlich darauf hin, dass Straßenränder, Parkplätze, Grünanlagen und Gewässer keine Abladeplätze sind. Das gilt nicht nur für Plastiktüten oder Sperrmüll, sondern auch für Dinge, die auf den ersten Blick natürlich wirken.
Besonders ein Problem sind Fischreste nach dem Angeln, Bioabfälle oder Gartenreste. Viele glauben wohl, dass diese Dinge einfach verrotten und nicht schaden. Doch die Stadt warnt: Organische Abfälle stinken, locken Tiere an und führen zu hygienischen Problemen in der Natur.
Wer seinen Müll einfach stehen lässt, muss künftig mit Konsequenzen rechnen. Die Stadt will Verstöße konsequent verfolgen. Das gilt auch dann, wenn es nur um kleine Mengen geht oder der Müll an einem abgelegenen Ort liegt. Je nachdem, was weggeworfen wurde, kann die Stadt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten und ein Bußgeld verhängen.
Die Stadt bittet alle Bürger und Besucher, nur die offiziellen Entsorgungswege zu nutzen, damit der Ort sauber bleibt.
Quelle: Rheinau – zur Originalmeldung