Wuppertal: Giftgas in Wohn- und Geschäftshaus ausgetreten
Am Vormittag kam es in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße in Elberfeld (Wuppertal, Nordrhein-Westfalen) zu einem gefährlichen Gasaustritt. Eine größere Menge Kohlenmonoxid war ausgetreten und hatte sich im Gebäude verteilt.
Als die Feuerwehr eintraf, maß sie im Keller des Hauses einen Wert von 270 ppm. Das bedeutet, dass auf eine Million Luftmoleküle 270 Teilchen des giftigen Gases kamen. Dieser Wert ist bereits so hoch, dass er die Gesundheit der Menschen beeinträchtigen kann, auch wenn er noch nicht als unmittelbar lebensbedrohlich gilt.
Zwei Menschen waren von dem Gas betroffen. Der Rettungsdienst untersuchte beide vor Ort, konnte aber glücklicherweise keine Verletzungen feststellen.
Um die Gefahr zu bannen, begannen die Retter sofort damit, das Haus zu belüften. Dadurch sank die Konzentration des Kohlenmonoxids schnell wieder ab. Während der Arbeiten war die Friedrich-Ebert-Straße zwischen dem Robert-Daum-Platz und der Sophienstraße für den Verkehr gesperrt.
Nachdem die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle hatte, übernahmen die Wuppertaler Stadtwerke die Einsatzstelle. Die Fachleute suchen nun nach der Ursache für den Austritt und prüfen, welche weiteren Maßnahmen nötig sind. Die Ermittlungen dauern an.