Wuppertal: Sonderausstellungen im Polizeipräsidium
Im Saal 300 des Polizeipräsidiums in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) starten zwei neue Sonderausstellungen. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 10. September 2026, um 18 Uhr statt. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam vom Rheinisch-Bergischen Zentrum für Polizeigeschichte, dem Gedenk- und Lernort KZ Kemna sowie dem Verein Seitenblick e.V.
Die Besucher können zwei verschiedene Themen sehen. Die eine Ausstellung trägt den Namen „Auftakt des Terrors“. Hier wird gezeigt, wie die frühen Konzentrationslager im Nationalsozialismus funktionierten. Die Materialien stammen unter anderem vom Gedenk- und Lernort KZ Kemna. Parallel dazu gibt es die Kunstausstellung „Die Stille danach“. Diese wurde von Christian von Grumbkow und seinen Schülern gestaltet.
Wer die Ausstellungen besuchen möchte, kann an öffentlichen Führungen teilnehmen. Diese finden am 22. September um 17 Uhr, am 1. Oktober um 17:30 Uhr, am 20. Oktober um 17 Uhr und am 29. Oktober um 17:30 Uhr statt. Man muss sich dafür vorher anmelden.
Zusätzlich gibt es ein Begleitprogramm mit zwei kostenlosen Vorträgen. Am 24. September um 18 Uhr geht es um Willi Veller, einen ehemaligen SA-Schläger, der später Polizeipräsident in Wuppertal wurde. Am 15. Oktober um 18 Uhr wird über Solinger Häftlinge im KZ Kemna und die Person Max Leven gesprochen. Auch für diese Vorträge ist eine Anmeldung nötig.
Interessierte können sich per E-Mail, telefonisch oder über ein Online-Portal anmelden. Die Kontaktdaten und die Webseite sind öffentlich zugänglich.