Weltmeisterschaft in Rhythmischer Sportgymnastik in Frankfurt gestartet
In der Festhalle in Frankfurt (Hessen) hat die 42. Weltmeisterschaft der Rhythmischen Sportgymnastik begonnen. Vom 12. bis zum 16. August 2026 messen sich hier die weltbesten Gymnastinnen. Insgesamt sind rund 350 Athletinnen aus mehr als 60 verschiedenen Ländern angereist, um um die Titel zu kämpfen.
Für die Sportlerinnen ist das Turnier besonders wichtig, denn es dient als Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Auch die deutsche Mannschaft ist am Start. Besonders im Blick steht dabei die Olympiasiegerin Darja Varfolomeev, die als eine der Favoriten auf mehrere WM-Titel gilt.
Damit die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann, fließt viel Geld in die Organisation. Die Landesregierung von Hessen unterstützt die Weltmeisterschaft mit einer Summe von 550.000 Euro. Ministerpräsident Boris Rhein und Sportministerin Diana Stolz betonten bei der Eröffnungsfeier, dass solche Großevents den Zusammenhalt fördern und Hessen als Sportstandort stärken.
Neben dem Wettbewerb geht es auch um ein größeres Ziel: Deutschland möchte in Zukunft wieder Olympische Spiele ausrichten. Mit der WM in Frankfurt will das Land zeigen, dass es als Region geeignet ist, solche riesigen Sportevents professionell durchzuführen. Möglich wird das Ganze durch die Zusammenarbeit von Weltverband, Turner-Bund, der Stadt Frankfurt sowie vielen ehrenamtlichen Helfern.