Walldorf: Gasalarm im Schulzentrum löst Evakuierung aus
Am 17. Juli 2026 kam es in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg) zu einem Zwischenfall im Schulzentrum. Dort löste die Gaswarnanlage Alarm aus, woraufhin das gesamte Gebäude evakuiert wurde. Zum Zeitpunkt des Alarms hielt sich dort eine Gruppe von angehenden Erzieherinnen und Erziehern aus Neckarsulm auf, die an den St. Martin Schulen für soziale Berufe ausgebildet werden.
Bürgermeister Matthias Renschler war schnell vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Dabei traf er direkt auf die Besuchergruppe, die er eigentlich erst später im Rathaus empfangen wollte. Trotz des Alarms und des damit verbundenen „Krisenmodus“ setzten die Besucher ihr Programm fort. Sie besichtigten den Tierpark und machten einen kurzen Abstecher zum Astorhaus.
Da sich die Termine des Bürgermeisters durch den Gasalarm verzögert hatten, übernahm Armin Rößler, der Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, einen Teil des Programms im Rathaus. Er gab den Gästen einen Überblick über die Stadtgeschichte, das Jubiläum der Stadtrechte sowie die wirtschaftliche Entwicklung von Walldorf. Die Gruppe sah sich zudem den neuen Imagefilm der Stadt an.
Schließlich empfing Bürgermeister Renschler die Gruppe offiziell im Ratssaal. Er sprach mit den jungen Leuten über die Kinderbetreuung in der Stadt, etwa das Haus der Kinder oder die KiTa Astorhaus. Da Erzieher vor allem in Vollzeit dringend gesucht werden, wies er auch auf das städtische Angebot für Mitarbeiterwohnungen hin, da die Wohnungssuche in Walldorf schwierig ist. Die Schüler bezeichneten den Besuch im Rathaus am Ende als einen der Höhepunkte ihres Tages.
Weitere Angaben zur Ursache des Gasalarms liegen bislang nicht vor.
Quelle: Walldorf – zur Originalmeldung