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Gasalarm im Schulzentrum von Walldorf

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Am Freitagmorgen mussten Schüler und Lehrer kurz vor Unterrichtsbeginn das Gebäude verlassen. Ein Gasalarm sorgte für Unruhe in der Stadt.

Es war Freitagmorgen in Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg), als im Schulzentrum plötzlich die Gaswarnanlage ansprang. Eine optische Anzeige löste den Alarm aus, woraufhin die Freiwillige Feuerwehr sofort ausrückte. Da ein Gasaustritt befürchtet wurde, mussten alle Menschen das Gebäude schnell verlassen.

Die Räumung verlief ohne Panik. Schüler und Lehrer sammelten sich zunächst an der Reservistenhütte. Weil es dort zu eng war und zu wenige Toiletten vorhanden waren, brachte man die Gruppen später in den Bereich des Stadions. Ein Krankenwagen stand vorsorglich bereit, falls jemand Hilfe benötigt hätte. Die Schulleiter Jens Albrecht und Jürgen Brunsch betonten, dass alles geordnet ablief, so wie man es aus den Brandübungen kennt.

Die Feuerwehr zog die Stadtwerke hinzu. Zwar zeigten die Messgeräte keine gefährlichen Werte an, doch die Verantwortlichen wollten kein Risiko eingehen. Eine Fachfirma wurde gerufen, um die Leitungen genau zu prüfen. Die Experten machten die Gasleitung komplett drucklos und drehten den Hauptgashahn zum Gebäude ab. Da diese Prüfung etwa fünf bis sechs Stunden dauern würde, war klar, dass der Unterricht nicht mehr stattfinden konnte. Gegen 10.15 Uhr wurden die Schüler nach Hause geschickt.

Für die Jugendlichen, die keinen Schlüssel hatten und auf ihre Eltern warten mussten, wurde die Mensa geöffnet. Ein Getränkehändler und die Mensa sorgten zudem für Verpflegung. Über die digitalen Plattformen der Schulen wurden die Eltern informiert. Auch Bürgermeister Matthias Renschler kam vorbei, um die Lage zu prüfen.

Besorgnis herrschte vor allem wegen der Termine am Abend. Die Realschule musste sicherstellen, dass die Abschlusszeugnisse rechtzeitig aus dem Gebäude geholt werden konnten, damit die Entlassfeier in der Astoria-Halle stattfinden konnte. Auch das Schulfest des Gymnasiums hing in der Schwebe, konnte aber glücklicherweise ab 17 Uhr wie geplant gefeiert werden.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Walldorf – zur Originalmeldung

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