Tangermünde: Süßwaren-Hersteller Stehwien schafft 15 neue Stellen
Der Süßwaren-Hersteller Olaf Stehwien aus Tangermünde (Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt) baut sein Geschäft aus. Landrat Patrick Puhlmann besuchte den Betrieb im Rahmen seiner Sommertour und sah sich ein Unternehmen im Aufwind an. Was 1899 in Jävenitz begann, hat sich unter der Leitung von Olaf Stehwien seit dem Jahr 2000 zu einem modernen Betrieb entwickelt.
Das Unternehmen ist mittlerweile so groß, dass die Räumlichkeiten aus der Zeit der Jahrtausendwende nicht mehr ausreichten. Deshalb wurde bereits eine komplett neue Produktionsstätte gebaut. Dieser Schritt war jedoch mit Risiken verbunden, da der Bauträger insolvent ging. Diese schwierige Phase hat der Betrieb jedoch überstanden.
Die Nachfrage nach den Produkten ist derzeit so hoch, dass die Firma nun auch die alten Hallen wieder nutzt. Dort wird aktuell umgebaut, um eine weitere Produktionslinie aufzustellen. Durch diese Erweiterung sollen etwa 15 neue Arbeitsplätze entstehen.
Das Sortiment umfasst neben der traditionellen Tangermünder Nährstange auch Pralinen, Schokoladen und Riegel. Stehwien setzt zudem auf Bio-Produkte und vegane Alternativen. Die Waren werden nicht nur in Deutschland verkauft, sondern in viele Länder exportiert. Etwa 40 Prozent der Arbeit entfallen auf die Produktion für bekannte Marken.
Neben dem Wachstum achtet der Betrieb auf Nachhaltigkeit bei den Verpackungen und arbeitet eng mit regionalen Partnern zusammen. Ein eigener Online-Shop hilft dabei, die Produkte über die Altmark hinaus zu verkaufen. Trotz des internationalen Erfolgs engagiert sich der Unternehmer weiterhin für Kultur und Vereine in der Region.