Stralsund baut Bushaltestellen an der Greifswalder Chaussee um
In Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) starten am Montag, den 10. August 2026, die Bauarbeiten an der Greifswalder Chaussee. Im Bereich der Memo Clinic werden die Bushaltestellen komplett umgebaut. Ziel ist es, dass alle Menschen die Haltestellen barrierefrei und sicher nutzen können.
Zusätzlich bauen die Arbeiter einen Mittelstreifen in die Fahrbahn ein. Dieser soll Fußgängern helfen, die Straße sicherer zu überqueren. Das ist vor allem für Menschen wichtig, die vom Wohngebiet am Rotdornweg zur Memo Clinic oder zu den Einkaufs- und Fachmärkten laufen.
Auch für die Autofahrer gibt es Änderungen: Nach dem Umbau halten die Busse direkt am Fahrbahnrand. Dadurch können Autos die Busse an den Haltestellen nicht mehr überholen, was die Sicherheit erhöhen soll.
Damit der Verkehr möglichst flüssig bleibt, gibt es verschiedene Bauabschnitte. Vom 10. August bis zum 30. September 2026 wird zuerst die östliche Haltestelle umgebaut. In dieser Zeit wird der Verkehr für beide Richtungen auf die westliche Fahrbahnseite geschoben. Wer den Bus nutzen will, muss auf eine Ersatzhaltestelle ausweichen. Diese befindet sich stadteinwärts, direkt hinter der Kreuzung zum Deviner Weg.
Danach folgt der nächste Abschnitt: Dann wird die westliche Seite umgebaut und die Mittelinsel errichtet. In dieser Phase wechselt die Baustelle die Seite. Die Greifswalder Chaussee bleibt während der gesamten Zeit befahrbar. Eine Vollsperrung oder eine Umleitung ist nicht geplant.
Die Stadt will die Arbeiten bis Ende November abschließen. Finanziert wird das Projekt durch Gelder des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern.
Quelle: Stralsund – zur Originalmeldung