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Stralsund: Hund in verschlossenem Auto gerettet

Ein Hund wurde am Montagmittag auf dem Neuen Markt in Stralsund aus einem heißen Auto befreit. Eine Zeugin hatte den Notruf gewählt.

Es war Montagmittag, kurz nach halb eins, als eine Frau auf dem Neuen Markt in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) aufmerksam wurde. Sie bemerkte, dass in einem verschlossenen Pkw ein Hund saß. Da es draußen sommerliche Temperaturen waren, zögerte sie nicht und informierte die Rettungsleitstelle.

Als die Polizisten am Einsatzort eintrafen, waren die Retter der Feuerwehr bereits im Einsatz. Sie hatten das Auto schon geöffnet und den Hund aus dem Wagen geholt. Das Tier war durch die Hitze mitgenommen, wurde aber schnell mit Wasser versorgt und konnte sich wieder erholen.

Kurz nachdem der Hund in Sicherheit war, tauchte auch der Besitzer des Tieres auf dem Markt auf.

Nun muss der Hundehalter mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei ermittelt gegen ihn, weil er vermutlich gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft.

Die Beamten nutzen den Vorfall für eine wichtige Warnung: Kinder und Tiere dürfen bei Hitze niemals in einem Auto zurückgelassen werden. Das gilt auch für kurze Zeit. Die Luft im Wagen wird extrem schnell so heiß, dass es lebensgefährlich wird. Auch ein kleiner Spalt an den Fenstern hilft nicht. Wer ein Tier oder ein Kind in einem heißen Auto sieht, soll sofort die 110 oder 112 anrufen.

Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung

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