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Steinfeld plant neue Radwege und Straßenbau

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Die Gemeinde investiert in die Infrastruktur: An der Großen Straße kommt ein neuer Geh- und Radweg, zudem gibt es Pläne für Gewerbegebiete.

In Steinfeld (Landkreis Vechta, Niedersachsen) tut sich einiges bei den Straßen und Wegen. Der Umwelt-, Straßen- und Wegeausschuss hat am 2. September wichtige Entscheidungen getroffen. Das größte Projekt ist der neue Geh- und Radweg an der Großen Straße. Er soll von der B214 bis zum Ostring führen und kostet rund 350.000 Euro. Bürgermeister Sebastian Gehrold betont, dass dies vor allem die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer auf dem Weg zu den Supermärkten verbessern soll.

Auch für die Wirtschaft in Steinfeld wird gebaut. In den Gebieten „In der Marsch“ sowie an der Handorfer Straße plant die Gemeinde neue Erschließungsstraßen. Diese sollen den Zugang zu rückwärtigen Gewerbeflächen verbessern. Die Straße „Jacobsgrund“ soll noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden.

Einige Projekte müssen jedoch warten. Der Ausbau der Münsterlandstraße inklusive Radweg wurde vorerst zurückgestellt. Das Gleiche gilt für die Stettiner Straße, da dort erst die Kanäle saniert werden müssen. Bei der Handorfer Straße (Kreisstraße K 274) gibt es bereits einen Zeitplan vom Landkreis Vechta: Die Sanierung der Straße, der Wege und der Kanäle soll 2027 oder 2028 passieren. Das hängt davon ab, wann das Land Niedersachsen die Fördermittel bewilligt.

Neben dem Straßenbau gibt es ein Problem mit der Natur: Der Eichenprozessionsspinner breitet sich aus. Der Bauhof-Vorarbeiter Thomas Meyer berichtet von einem zunehmenden Befall. Deshalb setzt die Gemeinde jetzt verstärkt an sensiblen Stellen an und informiert die Bürger. Für 2027 werden weitere Maßnahmen geprüft, wie etwa spezielle Schulungen für die Mitarbeiter oder der Einsatz von Bioziden. Die Gemeinde kann nur auf eigenen Flächen und an Gemeindestraßen handeln und bittet die Bewohner deshalb um Hinweise auf Nester.

Zusätzlich gab es Informationen zu anderen Themen. Die Gemeinde prüft derzeit, wie öffentliche Ladestationen für Elektroautos am besten geplant und betrieben werden können. Zudem wurde die Energie- und Treibhausgasbilanz vorgestellt, mit der die Gemeinde ihren Energieverbrauch senken will. Der Landesrechnungshof hat zudem bestätigt, dass der Energiebericht der Gemeinde alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

Quelle: Steinfeld – zur Originalmeldung

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