Siegburg: Rundgang auf den Spuren jüdischer Kaufleute
In Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) lebten bereits seit dem 13. Jahrhundert Jüdinnen und Juden. Heute sind nur noch wenige Spuren von diesem Leben übrig, da viele Menschen während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden. Um an diese Geschichte zu erinnern, gibt es am Freitag, den 28. August 2026, eine besondere Führung.
Die Leiterin des Kreisarchivs, Dr. Claudia Arndt, führt die Gruppe durch die Stadt. Zuerst gibt sie einen Überblick über die Geschichte und erklärt, welche Berufe die jüdischen Bürger damals ausübten. Der Rundgang startet am Stadtmuseum und führt dann zum Marktplatz. Dort befanden sich früher unter anderem das Bekleidungsgeschäft Wagner und das Kaufhaus von Hermann Przedecki. Danach geht es weiter in die Holzgasse. In dieser Straße gab es früher viele Metzgereien, zum Beispiel von den Familien Linz und Cohn.
Die Veranstaltung beginnt um 13:00 Uhr und dauert bis 14:00 Uhr. Treffpunkt ist das Stadtmuseum Siegburg am Markt 46 (53721 Siegburg). Die Teilnahme kostet nichts, aber man muss sich vorher verbindlich anmelden. Das geht entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter der Nummer 02241 13-2928.
Da die Gruppe auf maximal 25 Menschen begrenzt ist, lohnt sich eine schnelle Anmeldung.