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Troisdorf: Fahrer schläft am Steuer ein und rammt Ampel

Ein 30-jähriger Mann aus Bonn verursachte am Mittwochnachmittag an einer Autobahnausfahrt einen Unfall. Er prallte frontal gegen einen Ampelmast.

Es war Mittwochnachmittag, kurz vor halb fünf, als es an der Autobahnausfahrt Troisdorf-Spich (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen) krachte. Ein 30-jähriger Mann aus Bonn verließ gerade mit seinem Opel-Kombi die Autobahn 59. Auf der Kriegsdorfer Straße verlor er jedoch die Kontrolle über seinen Wagen und raste frontal gegen einen Ampelmast.

Bei dem Aufprall zog sich der Fahrer leichte Verletzungen zu. Da er vermutlich nicht angeschnallt war, wurde er nach dem Unfall ins Krankenhaus gebracht. Der Aufprall war so heftig, dass Trümmerteile durch die Luft flogen. Diese trafen einen anderen Pkw, der dadurch ebenfalls beschädigt wurde.

Der Opel-Kombi war nach dem Crash nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst weggebracht werden. Die Ampelanlage war völlig zerstört. Deshalb musste eine Fachfirma kommen, um die Technik wieder zu reparieren.

Zeugen berichteten den Polizisten später, dass der Fahrer wohl einen Sekundenschlaf gehabt habe. Die Beamten nahmen ihm daraufhin den Führerschein ab. Jetzt ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, da der Mann körperliche Mängel gehabt haben könnte.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis – zur Originalmeldung

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