Schüler in München rekonstruieren entartete Kunst
Am Mittwoch, den 29. Juli, lädt das Städtische Käthe-Kollwitz-Gymnasium in der Nibelungenstraße 51A in München (Bayern) zu seinem Sommerfest ein. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei die Ausstellung mit dem Titel „Die verlorenen Bilder“. Von 16 bis 19 Uhr können Besucher die Arbeiten der 11. Jahrgangsstufe sehen.
Die Schüler haben sich mit der Klassischen Moderne beschäftigt. Im Zentrum standen Kunstwerke, die die Nationalsozialisten als „entartete Kunst“ bezeichnet hatten. Viele dieser Bilder wurden damals beschlagnahmt oder zerstört. Manche sind bis heute verschwunden.
Die Jugendlichen haben recherchiert und versucht, diese verlorenen Werke künstlerisch wiederherzustellen. Sie haben dabei verschiedene Techniken genutzt. In den Bildern soll man erkennen können, wie die Schüler bei der Rekonstruktion vorgegangen sind.
Für die Arbeit hat die Klasse bereits eine Auszeichnung erhalten. Der BDK Fachverband für Kunstpädagogik Bayern hat das Projekt geehrt. Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenlos.
Quelle: München – zur Originalmeldung