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Baustelle in München: Rettungswege an der Fürstenrieder Straße

Die Stadt München reagiert auf Kritik an einer Baustelle im Bereich Würmtalstraße und Fürstenrieder Straße. Im Kern geht es darum, ob Rettungswagen dort ungehindert durchkommen.

Mehrere Stadtratsmitglieder hatten die Stadt München aufgefordert, die Baustelleneinrichtung an der Kreuzung Würmtalstraße und Fürstenrieder Straße (München, Bayern) zu verbessern. Ihr Ziel war es, die Zufahrten so zu optimieren, dass Rettungswagen ohne Hindernisse fahren können.

Die Stadt erklärte nun, warum die Situation vor Ort so schwierig ist. Die Arbeiten gehören zum Bau der Tram-Westtangente. In der Würmtalstraße und der Waldfriedhofstraße musste der Mittelteiler ausgebaut werden. Zudem mussten an der Kreuzung zur Fürstenrieder Straße große Leitungen verlegt werden, darunter eine wichtige Stromleitung und eine Hauptwasserleitung. Da diese Wasserleitung sehr tief und dick ist, brauchte man viel Platz. Deshalb musste in alle Richtungen jeweils eine Fahrspur gesperrt werden.

Die Stadtwerke München hatten die Verkehrsführung vorab mit der Polizei, der Feuerwehr und dem Mobilitätsreferat abgesprochen. Die Branddirektion bestätigte, dass die Baustelle so gebaut wurde, wie es besprochen war. Die Feuerwehr räumte jedoch ein, dass die Situation schwierig ist und es durch die Verkehrsführung zu Verzögerungen kommen kann. Bei der Planung lag der Fokus vor allem auf der Zufahrt zum Krankenhaus Großhadern.

Ein Vorschlag der Politiker, die Arbeiten nachts durchzuführen, wurde abgelehnt. Die Stadtwerke gaben an, dass dies nicht möglich war. Das Mobilitätsreferat betonte zudem, dass keine offiziellen Beschwerden von Rettungsdiensten über die Verkehrsführung vorlagen.

Ein Teil der Arbeiten ist mittlerweile erledigt. Der Asphalt wurde eingebaut und eine dritte Fahrspur markiert. Das soll helfen, den Schleichverkehr über den Hans-Grässel-Weg zu reduzieren. Trotzdem wird es an der Kreuzung auch in Zukunft Phasen geben, in denen nur zwei Spuren genutzt werden können.

Die Stadt geht davon aus, dass die Angelegenheit mit diesen Erläuterungen erledigt ist.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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