Zum Inhalt springen
newssofort.de

Schlägerei auf Schützenfest in Harsefeld

Eine Belästigung eskalierte in der Nacht zu Sonntag in eine Massenschlägerei. Mehrere Menschen wurden verletzt, die Täter sind geflohen.

Es war kurz nach einem Uhr in der Nacht zu Sonntag, als es auf dem Schützenfest in Harsefeld (Landkreis Stade, Niedersachsen) knallte. Im Außenbereich des Festplatzes wurde eine Besucherin von einer Gruppe Männer belästigt. Die Frau wehrte sich und forderte die Männer auf, damit aufzuhören. Doch dann schlug ihr einer der Männer plötzlich mit der flachen Hand ins Gesicht.

Das löste eine Kettenreaktion aus. Der Partner der Frau griff sofort ein und schlug den Angreifer. Kurz darauf weitete sich der Streit aus. Insgesamt waren etwa 10 bis 20 Menschen an der Schlägerei beteiligt. Dazu gehörten die Tätergruppe und weitere Festbesucher.

Bei dem Handgemenge ging es wild her. Der Partner der Frau landete am Boden. Zeugen sagen aus, dass er mindestens einmal gegen den Kopf getreten wurde. Auch die Frau wurde am Kopf geschlagen, als sie versuchte, einen der Angreifer festzuhalten. Beide wurden leicht verletzt und medizinisch versorgt.

Nach dem Streit floh die Tätergruppe zu Fuß in Richtung der Ortsmitte und zum Bahnhof. Die Polizei suchte den Bereich sofort ab, konnte die Männer aber nicht finden. Die Gruppe bestand aus etwa fünf bis sechs Männern, die laut Zeugen einen osteuropäischen Akzent hatten und wenig Deutsch sprachen. Einer von ihnen hatte ein zerrissenes T-Shirt, ein anderer verlor auf der Flucht sogar seine Schuhe.

Die Polizei sucht nun nach drei konkreten Verdächtigen. Einer ist etwa 25 bis 32 Jahre alt, trägt einen dunklen Bart und ein weißes T-Shirt mit der Aufschrift "1312" und einem Deutschlandfahnen-Motiv. Ein zweiter Mann (20 bis 30 Jahre) ist dünn, hat eine Glatze und trug ein Hemd mit grün-rotem Muster. Der dritte Verdächtige (20 bis 30 Jahre) ist kräftiger gebaut, hat ebenfalls eine Glatze und trug eine weiße Jacke mit grauer kurzer Hose.

Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeiinspektion Stade – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Stade

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Landkreis Stade

Alle ansehen
Stadt & Gemeinde

Jork startet neue Phase der Dorfentwicklung

Nach einem Jahr Planung steht nun der fertige Entwicklungsplan für Jork und seine Ortsteile. Jetzt können erste Förderanträge für konkrete Projekte gestellt werden.

Jork