Landkreis Stade lockt junge Ärzte mit Geld
Im Landkreis Stade (Niedersachsen) wird es für angehende Ärzte attraktiver, in der Region zu arbeiten. Der Landkreis hat ein neues Stipendienprogramm gestartet, um dem Ärztemangel entgegenzuwirken. Dabei geht es vor allem darum, die Versorgung mit Allgemeinmedizinern auf dem Land zu verbessern.
Das Geld ist in zwei Gruppen aufgeteilt: Studierende der Humanmedizin können ein Stipendium von bis zu 1.000 Euro pro Monat erhalten. Für Ärzte und Ärztinnen, die sich bereits in der Facharztweiterbildung befinden, gibt es bis zu 500 Euro im Monat.
Dieses Programm baut auf dem Projekt „Landgang“ auf, das bereits 2017 ins Leben gerufen wurde. Ziel von „Landgang“ ist es, Medizinstudierende schon früh für die Arbeit in einer Landpraxis zu begeistern. Das Team organisiert Praktika, Famulaturen und Plätze für das praktische Jahr in kooperierenden Praxen. Bisher konnten so rund 70 Studierende vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf in die Region vermittelt werden. Aktuell arbeiten zwölf Lehrpraxen im Netzwerk mit.
Mit den finanziellen Anreizen und den Praxiseinblicken hofft der Landkreis, dass sich junge Mediziner später dauerhaft in der Gegend niederlassen und dort eine Praxis eröffnen.
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und die Anmeldung sind über die Webseite www.landgang-stade.de möglich.
Quelle: Jork – zur Originalmeldung