Stade: 15-Jähriger mit getunten E-Scooter gefasst
Es war Dienstagmorgen, kurz nach halb acht, als eine Funkstreife aus Buxtehude in Stade (Landkreis Stade, Niedersachsen) unterwegs war. An der Konrad-Adenauer-Allee fiel den Beamten ein E-Scooter auf. Der Fahrer war auffallend schnell unterwegs. Als der Jugendliche den Streifenwagen bemerkte, bremste er sofort ab und fuhr nur noch langsam weiter.
Die Polizisten ließen sich nicht beirren und fuhren dem Roller entgegen, um ihn zu kontrollieren. Das löste beim 15-Jährigen Panik aus. Er wendete sein Gefährt und versuchte, vor den Beamten zu flüchten. Die Polizisten hielten mit dem Wagen dagegen und blockierten ihm den Weg. Der Jugendliche versuchte noch, sich am Streifenwagen vorbeizudrängen, doch ein Beamter griff zu und hielt ihn fest.
Nach der Festnahme gab der Buxtehuder zu, dass sein E-Scooter mindestens 40 km/h schnell fahren kann. Damit ist das Gefährt kein normaler E-Scooter mehr, sondern gilt rechtlich als anderes Fahrzeug. Die Polizei nahm den Roller daraufhin mit.
Jetzt hat der Jugendliche ein Problem mit dem Gesetz. Er wird beschuldigt, ohne Fahrerlaubnis gefahren zu sein. Zudem gibt es einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, weil für die hohe Geschwindigkeit keine Versicherung bestand.
Ob und inwieweit sich der Jugendliche strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.