Sattelzug brennt auf A1 bei Seevetal
Am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr passierte es auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Bremen. Ein 28-jähriger Fahrer aus Rumänien bemerkte plötzlich, dass es in seiner Fahrerkabine verbrannte. Er reagierte schnell, lenkte den Sattelzug auf den Seitenstreifen bei Seevetal (Landkreis Harburg, Niedersachsen) und sprang aus dem Wagen.
Erst beim Aussteigen sah der Mann, dass es im vorderen Bereich der Zugmaschine bereits richtig brannte. Die Flammen griffen schnell über und fraßen sich bis zum Auflieger durch. Sogar die Ladung aus Kakaobohnen fing Feuer. Die Feuerwehren aus Hamburg-Harburg und Seevetal rückten aus und mussten Löschschaum einsetzen, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Weil das Feuer so heftig war, reichten die Schläuche allein nicht aus. Die Retter mussten zusätzlich einen Radlader anfordern, um die brennende Ladung zu bewegen und zu löschen. Der Fahrer blieb bei dem Vorfall glücklicherweise unverletzt.
Durch den Einsatz kam es zu einem massiven Verkehrschaos. Die Autobahn war in Höhe der Unfallstelle für mehrere Stunden komplett gesperrt. Die Fahrspur Richtung Norden konnte gegen Mittag wieder geöffnet werden. In Richtung Süden blieb die Strecke voraussichtlich noch bis in die Abendstunden dicht.
Neben dem kaputten Lkw und den verlorenen Kakaobohnen ist auch der Asphalt der Fahrbahn stark beschädigt. Der Gesamtschaden liegt laut ersten Schätzungen im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Polizei geht davon aus, dass ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst hat.
Die Ermittlungen dauern an.