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Sachsen will Vorreiter für sichere Künstliche Intelligenz werden

Wirtschaftsminister Dirk Panter warnt vor Abhängigkeiten von den USA und China. Er will, dass Sachsen beim Einsatz von KI in der Industrie eine führende Rolle übernimmt.

Sachsen (Freistaat Sachsen) soll beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) europaweit Maßstäbe setzen. Das betonte Wirtschafts- und Digitalminister Dirk Panter am 24. Juli 2026. Der Minister sieht KI als entscheidende Technologie für die Wirtschaft. Wer sie nicht nutzt, riskiere Nachteile im Wettbewerb.

Panter warnt jedoch davor, die Entwicklung blindlings den großen Firmen aus Amerika oder China zu überlassen. Die KI dürfe kein unkontrollierbares System in den Händen weniger Privater oder ausländischer Konzerne werden. Besonders dort, wo die Technik in den Alltag oder in wichtige Infrastrukturen eingreift, brauche es klare Regeln und Sicherheitsstandards. Sein Ziel ist es, dass Europa die vertrauenswürdigste KI entwickelt. Die Technik müsse dem Menschen dienen und nicht andersherum.

Aktuelle Berichte über Hackerangriffe und Sicherheitslücken zeigen laut Panter, dass Innovation und Sicherheit von Anfang an zusammengehören. Er fordert deshalb eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Bund, den Ländern, der Wissenschaft und den Firmen. Nur so könne man eine sichere und nachvollziehbare KI schaffen.

Ein Problem ist derzeit die Verteilung in Deutschland. Eine Studie des ifo-Instituts zeigt, dass Firmen in Ostdeutschland KI deutlich seltener nutzen als Unternehmen im Westen. Panter will dieses Potenzial in Sachsen nun besser nutzen. Der Freistaat bringe mit seiner Forschung und dem starken Standort für Mikroelektronik gute Voraussetzungen mit, um KI schneller in die Wirtschaft zu bringen.

Der Minister will die KI-Strategie des Landes weiterentwickeln und vor allem den Mittelstand unterstützen. Zudem will er sich beim Bund für mehr Investitionen in sichere und vertrauenswürdige KI einsetzen. Damit sollen die digitale Unabhängigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Firmen gestärkt werden.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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