Sachsen: Hilfe für Kommunen bei Windkraft-Projekten
Wer in einer Gemeinde Windräder oder Solaranlagen plant, bekommt oft mit Widerstand zu tun. Damit solche Projekte besser klappen, hilft die Sächsische Energieagentur (SAENA GmbH) aus Dresden (Sachsen) den Kommunen nun mit speziellen Analysen. Ziel ist es, frühzeitig Ansprechpartner zu finden und mögliche Konflikte zu erkennen, bevor sie eskalieren.
Am 10. September starten dazu zwei kostenlose Online-Veranstaltungen. Da die Probleme je nach Region unterschiedlich sind, gibt es getrennte Termine. Von 10 bis 11 Uhr geht es für die Planungsregionen Chemnitz und Oberes Elbtal/Osterzgebirge los. Von 13 bis 14 Uhr sind die Kommunen aus Leipzig und der Oberlausitz-Niederschlesien an der Reihe. Dort wird an einem Beispiel gezeigt, wie man solche Analysen in der Praxis anwendet.
Im Herbst folgen dann weitere Treffen vor Ort, bei denen es vor allem um Windenergie und teilweise um Photovoltaik geht. Am 25. September findet ein Treffen für Leipzig Westsachsen in Leipzig statt. Am 2. Oktober treffen sich die Verantwortlichen aus dem Oberen Elbtal und dem Osterzgebirge in Dresden. Für die Oberlausitz-Niederschlesien ist der 30. Oktober voraussichtlich in Görlitz geplant. Den Abschluss bildet ein Termin für die Region Chemnitz, der voraussichtlich am 20. November in Chemnitz stattfindet.
Die Termine sind Teil des Projekts BEEKOMM, das vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert wird. Insgesamt arbeiten acht Energieagenturen aus verschiedenen Bundesländern zusammen, um ihr Wissen auszutauschen. Das Projekt läuft bis April 2030 und soll rund 4.300 Kommunen in ganz Deutschland unterstützen.
Interessierte können sich ab sofort für die Veranstaltungen anmelden. Bei Fragen hilft Melanie Sterczewski unter der Telefonnummer 0351 4910-3165 oder per E-Mail an [email protected] weiter.