Sachsen: So helfen Sie Vögeln bei extremer Hitze
In den letzten Tagen war es in Sachsen (Sachsen) extrem heiß, das Thermometer kletterte mehrfach über die 35-Grad-Marke. Während Menschen einfach mehr trinken oder leichte Kleidung anziehen können, haben es Wildtiere schwerer. Besonders Vögel leiden unter der Trockenheit, da sie in Parks und Gärten kaum noch Wasser finden.
Vögel können nicht schwitzen und ihr Federkleid nicht ablegen. Sie geben Wärme nur über den Schnabel oder die Beine ab oder hecheln, was aber irgendwann nicht mehr ausreicht. Vor allem Jungvögel und kleine Arten brauchen jetzt dringend Wasser, um zu trinken, sich zu kühlen und ihr Gefieder zu pflegen.
Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) rät deshalb dazu, Vogeltränken aufzustellen. Das geht ganz einfach im Garten oder auf dem Balkon. Eine flache Schale oder ein Untersetzer für Blumentöpfe reichen völlig aus. Wichtig ist, dass das Gefäß flache Ränder hat und die Oberfläche nicht zu glatt ist. Die ideale Tiefe liegt zwischen zwei und zehn Zentimetern. Ein Stein in der Mitte dient den Vögeln als sichere Insel.
Damit die Tränke nicht zum Problem wird, muss das Wasser ein- bis zweimal am Tag gewechselt werden. Nur so verhindert man, dass sich dort Keime und Krankheiten ausbreiten. Außerdem sollten die Schalen in der Nähe von Hecken, Büschen oder Bäumen stehen. So können die Vögel schnell in Sicherheit fliegen, wenn ein Feind auftaucht.
Neben der Hilfe für die Tiere ist das Beobachten der Besucher eine gute Chance, die Natur direkt vor der Haustür kennenzulernen. Neben Vögeln nutzen im Sommer auch viele Insekten diese Wasserstellen.