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Sachsen fördert neue Zentren für Ehrenamtliche

Das Sozialministerium will Vereine und Freiwillige in fünf Landkreisen unterstützen. Wer ein Engagementzentrum gründen will, kann bis zum 7. September Geld beantragen.

In vielen Landkreisen in Sachsen (Freistaat Sachsen) gibt es kaum feste Anlaufstellen für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, oder für Vereine, die Hilfe brauchen. Das will das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt nun ändern. In fünf Landkreisen sollen Modellprojekte starten: sogenannte Regionale Engagementzentren.

Diese Zentren sollen wie eine Brücke funktionieren. Sie helfen Leuten, die mitanpacken wollen, die richtigen Stellen zu finden. Gleichzeitig sollen sie Vereine mit den Kommunen und Firmen aus der Region zusammenbringen. Besonders wichtig ist dabei, dass auch Menschen den Mut finden, mitzumachen, die sich das bisher nicht zugetraut haben oder gar nicht wussten, wo sie anfangen sollen.

Für die Umsetzung gibt es Geld. Ein Engagementzentrum kann pro Jahr bis zu 50.000 Euro Förderung bekommen. Die Anträge müssen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht werden. Die Frist dafür läuft bis zum 7. September 2026. Wenn das Projekt bewilligt wird, läuft es für zwei Jahre, und zwar vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2028.

Das Ministerium arbeitet bei diesem Programm mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) und der Engagementstiftung Sachsen zusammen. Auch die DSEE plant, mit Geld vom Bund ähnliche Einrichtungen im ländlichen Raum Sachsens zu unterstützen. Alle drei Partner begleiten die Modellprojekte fachlich.

Alle Details zum Antragsverfahren und die offizielle Bekanntmachung gibt es auf der Internetseite der SAB unter https://www.sab.sachsen.de/gesellschaftlicher-zusammenhalt-rl-gezus-.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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