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Plauen: Tausende Menschen bei Versammlungen auf den Straßen

Am Samstag war die Stadt Plauen Schauplatz zahlreicher Kundgebungen und Autokorsos. Die Polizei musste einen riesigen Aufzug mit rund 10.000 Teilnehmern absichern.

In Plauen (Sachsen) war es am Samstag turbulent zu. Insgesamt hatten acht verschiedene Gruppen Versammlungen angemeldet, zudem waren vier Autokorsos unterwegs. Die Polizei wollte sicherstellen, dass alle friedlich bleiben und ihr Recht auf Versammlung nutzen können.

Das größte Ereignis war die Aktion „Projekt M1llion“. Hier kamen zeitweise etwa 10.000 Menschen zusammen, die gemeinsam durch das Stadtgebiet zogen.

Ein kleinerer Streit gab es am Oberen Bahnhof. Dort hielten die Beamten eine Gruppe von Trommlern an. Die Männer und Frauen hatten sich nicht an die Regeln gehalten, obwohl die Polizei sie mehrfach darauf hingewiesen hatte. Um die Situation zu lösen, meldeten die Trommler kurzerhand eine eigene, spontane Versammlung an. So konnten sie ihren Weg räumlich getrennt von der großen Menge, aber auf derselben Strecke fortsetzen.

Neben der großen Demonstration gab es noch weitere Kundgebungen in der Stadt. An diesen nahmen insgesamt etwa 400 Menschen teil.

Insgesamt verlief der Tag ruhig. Es gab keine schweren Ausschreitungen, auch wenn die Polizei vereinzelt Leute wegen Beleidigungen in ihre Akten aufnahm.

Der Aufwand für die Sicherheit war enorm. Insgesamt 367 Einsatzkräfte waren im Dienst. Neben der Polizeidirektion Zwickau halfen Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei, des Landeskriminalamtes und der Hochschule der Sächsischen Polizei aus. Auch die Bundespolizei, der Rettungszweckverband und die Versammlungsbehörde des Vogtlandkreises arbeiteten eng zusammen.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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