Rudolstädter Delegation besucht Kulturpartner im Burgenland
Sieben Leute aus Rudolstadt (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Thüringen) haben vom 20. bis 23. August 2026 eine Reise ins österreichische Burgenland gemacht. Die Einladung kam von der dortigen Landesregierung. Der Besuch ist die direkte Folge eines Vertrags, den Rudolstadt und das Burgenland bereits im Juni 2026 unterschrieben haben.
In der Gruppe waren unter anderem Mirko Schreiber, der 1. Beigeordnete der Stadt, sowie Experten aus den Bereichen Kultur, Tourismus und Musik. Auch der Intendant des Schiller-Theaters und der Leiter der Kreismusikschule waren dabei. Die Delegation wollte vor Ort sehen, was es an kulturellen Angeboten gibt, und überlegen, welche gemeinsamen Projekte in den nächsten Jahren starten können.
Das Programm war vollgepackt. Die Gruppe besuchte das Kulturzentrum Eisenstadt mit der Landesgalerie, die Weinbauschule in Eisenstadt und das Haydnhaus. Auch die Burg Schlaining, das Liszt-Zentrum in Raiding, die Synagoge und das Schloss Kobersdorf standen auf der Liste. Zum Abschluss besuchten sie die Seebühne Mörbisch, wo gerade das Musical „La Cage aux Folles“ lief. Außerdem gab es ein Fachgespräch mit dem Chef des Burgenländischen Musikschulverbandes. Dabei ging es vor allem darum, wie die musikalische Bildung in beiden Regionen zusammenarbeiten könnte.
Begleitet wurde die Gruppe von Margit Fröhlich, die die Leiterin des Burgenländischen Landesmuseums ist. Sie kennt Rudolstadt bereits gut und war im Juni sogar beim Rudolstadt-Festival zu Gast, wo sie eine Ausstellung zur jungen Kunst aus dem Burgenland organisiert hatte. Auch der Protokollchef der Landesregierung, Rainer Winter, empfing die Gäste.
Die Gespräche verliefen positiv, und das Interesse an Rudolstadt war groß. Die Delegation ist nun mit vielen neuen Ideen und konkreten Plänen für die Zusammenarbeit zurückgekehrt. Wie genau diese Projekte aussehen werden, ist derzeit noch offen.
Quelle: Rudolstadt – zur Originalmeldung