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Rudolstadt eröffnet neuen Bus-Knotenpunkt in Schwarza

Copyright und Urheber siehe Rudolstadt

Die neue Haltestelle 'Dreiklang' soll das Umsteigen zwischen den Städten Rudolstadt, Saalfeld und Bad Blankenburg einfacher machen.

In Rudolstadt (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Thüringen) gibt es ab sofort eine neue zentrale Haltestelle für Busse. Am 1. September 2026 wurde die sogenannte Rendezvoushaltestelle 'Dreiklang' im Ortsteil Schwarza offiziell eröffnet. Eigentlich halten dort die Busse schon seit dem 11. August wieder, nachdem die Bauarbeiten abgeschlossen waren.

Die neue Anlage ist mehr als nur ein einfacher Stopp an der Straße. Sie ist als moderner Verkehrsknoten geplant, an dem verschiedene Buslinien gleichzeitig ankommen. Das Ziel ist, dass Fahrgäste in Zukunft kaum noch warten müssen, wenn sie von einer Linie in die nächste umsteigen. Das Ganze ist Teil eines größeren Plans für Thüringen, den sogenannten Integralen Taktfahrplan. Dabei sollen Busse und Bahnen so aufeinander abgestimmt werden, dass die Verbindungen einfach zu merken und verlässlich sind.

Aktuell bedienen die Linie S1 und die Regionallinie 227 die Haltestelle. Richtig spannend wird es aber erst zum Fahrplanwechsel am 1. Januar 2027. Dann soll die Haltestelle ihre volle Wirkung entfalten. Geplant ist, dass sich dort die Linien S1, S2 und eine neue Linie S3 treffen. Das bringt große Vorteile für die Pendler: Zwischen Rudolstadt und Saalfeld sowie zwischen Rudolstadt und Bad Blankenburg soll es dann alle 15 Minuten eine Fahrtmöglichkeit geben.

Besonders wichtig war der Stadt die Barrierefreiheit. Die Haltestelle hat spezielle Bordsteinkanten, damit Menschen mit Rollstuhl, Senioren oder Eltern mit Kinderwagen sicher ein- und aussteigen können. Außerdem gibt es eine digitale Anzeige, die über Abfahrtszeiten und Verspätungen informiert.

Die Kosten für das Projekt liegen bei insgesamt rund 770.000 Euro. Ein großer Teil davon wurde durch Fördermittel des Landes Thüringen und des Zweckverbands ÖPNV Saale-Orla finanziert. Die Bauarbeiten starteten im März 2026 und wurden von einer Firma aus Saalfeld ausgeführt. Ein letzter Schritt fehlt noch: Im Herbst 2026 sollen neue Bäume und Pflanzen gesetzt werden, um den Ortskern von Schwarza schöner zu machen.

Die genauen neuen Fahrpläne, die ab Januar gelten, werden derzeit noch ausgearbeitet.

Quelle: Rudolstadt – zur Originalmeldung

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