Rommerskirchen richtet neue Stabsstelle für Alarmplanung ein
In Rommerskirchen (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) wird die Sicherheit der Menschen wichtiger. Deshalb hat Bürgermeister Dr. Martin Mertens eine neue Organisationsverfügung unterschrieben. Zum 1. August 2026 wird die Stabsstelle „Zivile Alarmplanung“ (ZAPRL) geschaffen. Diese neue Einheit gehört direkt zur Behördenleitung.
Der Grund für diesen Schritt ist die Lage in Deutschland und Europa. Die Gefahren haben sich verändert. Es geht nicht mehr nur um klassische Notfälle, sondern auch um Cyberangriffe, Extremwetter oder andere moderne Bedrohungen. Bund und Länder haben den Bevölkerungsschutz deshalb schon vor einiger Zeit verstärkt. Jetzt zieht die Gemeinde nach.
Die neue Stelle übernimmt die zentrale Koordination. Das bedeutet, sie plant, wie im Ernstfall alarmiert wird und welche Einsätze gestartet werden. Die Stabsstelle arbeitet eng mit anderen Sicherheitsbehörden zusammen und führt regelmäßige Übungen durch. Zudem werden die Meldewege ständig geprüft, damit im Notfall alles funktioniert. Leiten soll das Ganze Norbert Lange, der direkt an die Behördenleitung berichtet.
Damit die neue Stelle genug Personal hat, werden Aufgaben innerhalb der Gemeindeverwaltung neu verteilt. Der Bürgermeister betont, dass die Sicherheit der Bürger Vorrang hat und deshalb bewusst Ressourcen dafür bereitgestellt werden.
Einige Details der Planung bleiben jedoch geheim. Dr. Mertens erklärte, dass bestimmte Informationen nicht öffentlich gemacht werden können. Das soll die Funktionsfähigkeit der Verwaltung und den Schutz der Menschen sichern. Wo es geht, wird die Gemeinde die Bürger aber informieren.
Rommerskirchen hat in den letzten Jahren bereits viel in den Schutz der Bevölkerung investiert. So bekam die Freiwillige Feuerwehr moderne Fahrzeuge und Ausrüstung. Es wurde eine Rettungswache eingerichtet und eine eigene Drehleiter angeschafft. Auch Maßnahmen gegen extreme Hitze wurden bereits umgesetzt.