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Grevenbroich: Neue Vereinsheim-Zentrale im alten Torbogen eröffnet

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In Frimmersdorf gibt es ab sofort einen neuen Treffpunkt für die Vereine. Das ehemalige Leitstandgebäude an der Erftstraße wurde saniert und ist nun als Revierheim eröffnet.

Das Torbogenbauwerk in Frimmersdorf (Grevenbroich, Nordrhein-Westfalen) ist ein bekanntes Symbol für den Braunkohlebergbau in der Region. Fast 100 Jahre nachdem das Kraftwerk Frimmersdorf I im Jahr 1926 in Betrieb ging, bekommt das Gebäude an der Erftstraße nun eine neue Aufgabe. Unter dem Namen „Revierheim am Torbogen“ dient es künftig als Versammlungsort für die Dorfgemeinschaft und die örtlichen Vereine.

Im Mittelpunkt steht der große Saal im Erdgeschoss. Das Unternehmen RWE hat die Räume umfassend saniert. Die Stadt Grevenbroich mietet den Saal langfristig an, damit die Vereine eine feste Heimat haben. Schon im Jahr 2023 hatten die Verantwortlichen der Vereine mit Bürgermeister Klaus Krützen darüber gesprochen, dass sie einen Raum für bis zu 100 Menschen brauchen.

Nutzen werden die neuen Räume unter anderem der Bürgerverein Frimmersdorf, die Schützenzüge, das Tambourcorps, die AWO sowie der Obst- und Gartenbauverein. Der Saal wurde auf den Namen „Werner-Alderath-Saal“ getauft. Damit wird ein ehemaliger Vorsitzender des Bürgervereins geehrt, der sich lange für diesen Treffpunkt gekämpft hat. Werner Alderath kann die Eröffnung jedoch nicht mehr miterleben, da er im Oktober 2025 plötzlich gestorben ist.

Im Saal wird künftig auch die Regimentsfahne des Bürgervereins hängen. Eine Widmungstafel der Stadt erinnert an den verstorbenen Werner Alderath. Bürgermeister Klaus Krützen sieht in dem Projekt ein Zeichen für den Strukturwandel: Ein Gebäude, das früher die Energieversorgung steuerte, ist nun ein Ort für das soziale Leben im Ort.

Quelle: Grevenbroich – zur Originalmeldung

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