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Rietberg stellt Kämmerer Florian Kapp vor

Florian Kapp steht an einer Theke im Vorzimmer im Rathaus. Neben ihm steht ein rosafarbenes Sparschwein. Akten liegen auf der Theke. Copyright und Urheber siehe Rietberg

Die Stadt Rietberg gibt einen Einblick in die Arbeit ihres Finanzchefs. Kämmerer Florian Kapp erklärt, wie er das Geld der Stadt verwaltet und warum aktuell gespart werden muss.

In der Stadt Rietberg (Kreis Gütersloh, Nordrhein-Westfalen) gibt es derzeit einen harten Sparkurs. Die Stadt befindet sich in einer sogenannten freiwilligen Haushaltskonsolidierung. Das bedeutet konkret: Es muss Geld gespart werden. Florian Kapp, der Kämmerer und Beigeordnete der Stadt, begleitet diese Phase symbolisch mit einem Sparschwein. Er gibt zu, dass dieser Zwang zum Sparen die unangenehmste Seite seines Jobs ist. Am liebsten würde er alle Projekte und Ideen der Stadt ohne finanzielle Sorgen unterstützen.

Der 39-Jährige hat eine wichtige Rolle im Rathaus. Er ist quasi der Mann mit der Finanzbrille. Egal ob es um den Friedhof, den Sportbereich, das Bauen oder die Stadtentwicklung geht: Jede Abteilung muss ihre geplanten Ausgaben bei ihm anmelden. Gemeinsam mit seinem Team und der Politik erstellt er daraus den Haushaltsplan. Dieser legt fest, wie viel Geld wofür ausgegeben wird. Da sich Einnahmen, wie zum Beispiel die Gewerbesteuer, im Laufe eines Jahres ändern können und oft ungeplante Kosten anfallen, muss der Plan flexibel bleiben.

Florian Kapp ist kein Unbekannter in der Region. Er ist in Mastholte aufgewachsen und hat bereits vor Jahren seine Ausbildung bei der Stadt Rietberg gemacht. Bevor er Ende 2024 zum Kämmerer und Beigeordneten gewählt wurde, arbeitete er als Prüfer und Berater bei der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA). Dort hat er anderen Kommunen Tipps gegeben, wie sie ihre Finanzen besser managen. Jetzt in Rietberg kann er Projekte selbst anstoßen und vorantreiben, was ihm laut eigenen Angaben viel Spaß macht.

Privat ist der zweifache Familienvater sportbegeistert und hat schon als Kind eine Vorliebe für Zahlen und Computer entwickelt. Er hofft, dass die finanzielle Durststrecke der Stadt bald endet und er das symbolische Sparschwein wieder im Schrank verschwinden lassen kann.

Quelle: Rietberg – zur Originalmeldung

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