Rheinbrohl: Schulen bekommen Container als Notlösung
An der Römerwall-Realschule und der Maximilian-Kolbe-Schule in Rheinbrohl (Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz) wird es eng. Die Schülerzahlen steigen immer weiter an, sodass die vorhandenen Räume nicht mehr ausreichen. Um das Problem zu lösen, plant der Landkreis zwei richtige Anbauten für beide Schulen.
Da der Bau von festen Gebäuden jedoch Zeit braucht, gibt es nun eine Zwischenlösung. Damit Lehrer und Schüler nicht in zu engen Räumen unterrichten müssen, kommen Schulraummodule zum Einsatz. Das sind im Grunde Container, die schnell aufgestellt werden können. Insgesamt sechs neue Klassenräume sollen so kurzfristig geschaffen werden. Eine Modulanlage, die es bereits gibt und die beide Schulen gemeinsam nutzen, wird zudem um ein Stockwerk erweitert.
Landrat Achim Hallerbach und der erste Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach waren vor Ort, um die Arbeiten zu begutachten. Auch in den Sommerferien wird auf den Baustellen gearbeitet. Die Verantwortlichen räumen ein, dass Container keine ideale Lösung für den Schulalltag sind. Sie dienen aber als notwendige Überbrückung, bis die dauerhaften Anbauten fertiggestellt sind.
Die genaue Größe und Art der geplanten Anbauten wird derzeit noch berechnet. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) stimmt sich hierzu mit der Verwaltung und den Schulen ab. Die Verbandsgemeinde Bad Hönningen hat die nötigen Flächen für die Aufstellung der Module bereitgestellt.