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Neuwied sperrt La-Porte-Kreuzung für große Baustelle

Copyright und Urheber siehe Neuwied

Ab dem 5. August wird eine wichtige Verbindung zwischen der B42 und der Innenstadt gesperrt. Die Arbeiten an der neuen Stadtzufahrt dauern voraussichtlich bis 2028 an.

In Neuwied (Rheinland-Pfalz) beginnt ab Mittwoch, dem 5. August, ein großes Verkehrsprojekt. Die Stadt lässt eine neue Zufahrt zwischen der B42 und der Langendorfer Straße bauen. Deshalb muss die bisherige La-Porte-Kreuzung komplett gesperrt werden. Das Projekt ist langfristig geplant und wird wohl bis ins Jahr 2028 dauern.

Der Grund für den Umbau ist ein alter Engpass. Die bisherige Unterführung ist mit nur 3,20 Metern Durchfahrtshöhe zu niedrig. Deshalb sind dort in der Vergangenheit immer wieder Lastwagen stecken geblieben. Zudem war die Kreuzung zur Bundesstraße lange Zeit ein Unfallschwerpunkt. Nun soll alles grundlegend verbessert werden. Die Deutsche Bahn saniert in diesem Zuge auch die Bahnüberführung.

Bevor die Straßenbauer starten, müssen zuerst die Stadtwerke ran. Unter der Kreuzung verlaufen wichtige Leitungen, unter anderem die Haupt-Wasserleitung für Irlich. Diese müssen gesichert werden, damit die weiteren Arbeiten überhaupt beginnen können.

Für die Autofahrer wird es ab dem 5. August komplizierter. Die Auffahrt von der Langendorfer Straße auf die B42 fällt weg. Wer aus der Innenstadt oder von der Raiffeisenbrücke kommt und Richtung Irlich will, muss nun ausweichen. Möglich ist das über die Kreuzungen Andernacher Straße/Berggärtenstraße (Icehouse) oder Dierdorfer Straße/Berggärtenstraße (Bauspielplatz).

Da nun nur noch zwei statt drei Auffahrten zur Verfügung stehen, wird es stauen. Besonders an der Kreuzung Andernacher Straße/Berggärtenstraße ist zu den Stoßzeiten mit Wartezeiten zu rechnen. Die Stadt will die Situation beobachten und die Ampelschaltungen bei Bedarf anpassen, um den Verkehr besser zu lenken.

Am Ende soll eine modernere Verbindung stehen, die auch für Radfahrer und Fußgänger besser funktioniert. Die alte La-Porte-Unterführung wird nach Abschluss der Arbeiten komplett aufgegeben.

Quelle: Neuwied – zur Originalmeldung

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